WIESBADEN. Zu den jüngsten Ereignissen und den Äußerungen von Innenminister Roman Poseck erklärt die GRÜNE JUGEND Hessen:
Als GRÜNE JUGEND Hessen distanzieren wir uns aufs Schärfste von den gewaltvollen Ausschreitungen und Plünderungen am Samstagabend. Sie hatten rein gar nichts mit den friedlichen Demonstrationen der Jugendlichen zu tun. Ein Verbot künftiger Kundgebungen durch den Innenminister wäre ein inakzeptabler und gefährlicher Eingriff in das Demonstrationsrecht.
“Gleichzeitig kritisieren wir die rassistische Rhetorik des Innenministers aufs Schärfste. Anstatt differenziert auf soziale Hintergründe einzugehen, bedient Roman Poseck diskriminierende Ressentiments. Wer Straftaten vorschnell auf die Herkunft oder den Migrationshintergrund von Jugendlichen reduziert, bedient ein gefährliches Stigma und lenkt von den Versäumnissen in der Bildung, Jugend- und Sozialpolitik ab. Einmal mehr zeigt sich die Rolle der Jungen Union: Ihr einziger Inhalt besteht offensichtlich darin, im Vorfeld den ausgrenzenden Teppich auszurollen, damit die Mutterpartei wenige Tage später gemütlich rhetorisch darüber stolzieren kann.”, so die Co-Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Hessen Senem Bozdağ.
“Die Generation Z sind auf die Straße gegangen, um mehr Investitionen in Bildung und Gesundheit zu fordern sowie sich klar gegen die geplante Einführung einer Wehrpflicht auszusprechen. Diese Forderungen teilen und unterstützen wir als GRÜNE JUGEND Hessen ausdrücklich. Deshalb schließen wir uns der Initiative der Bundesschülerkonferenz an und rufen dazu auf, gemeinsam mit ihnen am 20. November für eine bessere Zukunft auf die Straße zu gehen.“, so der Co-Sprecher der GRÜNEN JUGEND Hessen Sebastian Dambaur.