Einladung zur Bildaktion
Grüne Jugend Hessen mit hessischer Spitzenkandidatin zur Europawahl am 28. April in Frankfurt.
Die Grüne Jugend Hessen (GJH) protestiert am Montag, den 28. April ab 16:30 Uhr
zusammen mit der hessischen Spitzenkandidatin von Bündnis 90/DIE GRÜNEN, Jennifer
Bartelt, mit einem Schlauchboot und Bannern auf dem Main für eine solidarische und faire
Asylpolitik in Europa. An einem Stand am Mainufer können sich Passant*innen weiter über
das Thema informieren.
„Wir wollen ein Zeichen gegen die Abschottungspolitik der Europäischen Union setzen die
oft tödliche Folgen hat.“, kritisieren die beiden Beisitzerinnen im Landesvorstand der GJH,
Ginan Osman und Lili Bauer. „Die Katastrophe von Lampedusa im letzten Jahr, bei der mehr als 360 Menschen ertrunken sind, war längst kein Einzelfall.“
Seit dem Jahr 2000 sind an den EU-Außengrenzen mehr als 20.000 Flüchtlinge ums Leben gekommen. Für Jennifer Bartelt, hessische Spitzenkandidatin für die Europawahl ist klar: „Ihr dramatisches Schicksal verlangt nach einer vollständigen Neuausrichtung der Grenz- und Migrationspolitik der Europäischen Union. Wir wollen, dass Europa ein Schutzraum für Flüchtlinge wird und fordern sichere Zugangsmöglichkeiten unter menschenwürdigen Bedingungen und faire Asylverfahren für Asylsuchende in Deutschland und ganz Europa.“
Die GJH tritt außerdem für eine Abschaffung der Dublin- Verordnungen vor. Diese sehen
vor, dass Flüchtlinge derzeit nur dort einen Antrag auf Asyl stellen können, wo sie erstmals
europäischen Boden betreten haben. Dies hat zur Folge, dass EU-Staaten mit
Außengrenzen, wie etwa Griechenland oder Malta, mit der Verantwortung für
Schutzsuchende allein gelassen werden. Unterkunft und Versorgung sind dementsprechend häufig menschenunwürdig. „Dies entspricht nicht unserer Vorstellung eines solidarischen Europa.“, so Osman und Bauer. „ Daher fordern wir ein faires System für Schutzsuchende, in dem die EU-Mitgliedsländer gemeinsam Verantwortung für Flüchtlinge übernehmen.“
Für den Landesvorstand der GJH ist klar: „Wer möchte, dass sich in der europäischen
Asylpolitik etwas ändert, wählt am 25. Mai GRÜN.“