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Sichere Herkunftsländer sind irrsinnig!

Am Freitag, den 19.09 wird der Bundesrat über die Änderungen im Asylrecht abstimmen. Lisa Süß, Vorsitzende der Grüne Jugend Hessen erklärt dazu:

„Wir fordern die GRÜNEN Vertreter*innen auf, keiner Vorlage zuzustimmen, welche das Recht auf eine individuelle Einzelfallprüfung für Asylbewerber*innen einschränkt. Eine Ausweitung des irrsinnigen Systems der „sicheren Herkunftsländer“können wir nicht akzeptieren. Wir wollen, dass das Asylrecht in Deutschland ein Grundrecht bleibt. Dieses gerade für Flüchtlinge aus Serbien, Mazedonien und Bosnien einschränken zu wollen, ist angesichts der Situation der Sinti und Roma dort geradezu zynisch.“

Phillip Krassnig, Mitglied des Landesvorstands ergänzt:

„Wir sind irritiert, über die bisherigen Verhandlungsvorschläge der Bundesregierung. Einer Gruppe von Flüchtlingen Erleichterungen anzubieten und dafür eine andere von Hilfe auszuschließen, wiegt Menschenleben miteinander auf. Dieses Menschenbild teilen wir nicht! Als Grüne Jugend Hessen setzen wir uns weiter für eine Willkommenskultur in Deutschland ein und fordern deshalb, dass sich die GRÜNEN Bundesratsmitglieder aus Hessen, den Parteiratsbeschluss von Bündnis90/DIE GRÜNEN vom 13.09.14 zu Herzen nehmen.“

Die Grüne Jugend Hessen ruft daher auf, die Petition http://www.recht-auf-asyl.de/ zu unterstützen.