Der Landesvorstand der Grünen Jugend Hessen (GJH) äußert sich skeptisch über den neuen Kurs der Jungsozialisten (JuSos) bei deren Landeskonferenz. Laut Frankfurter Rundschau erklärte der neue Vorsitzende „eine generelle Ablehnung der Schuldenbremse“. „Wer heute noch immer mehr Schulden machen will, entzieht sich wichtigen Zukunftsfragen und somit auch einer breiten Diskussion über die Aufgaben eines Staates.“, erklärte Ouasima Chami, Landesvorsitzende der GJH. Die Grüne Jugend Hessen sieht im Hinblick auf die Generationengerechtigkeit eine Schuldenbremse als unabdingbar an. Die Schulden von heute werden zu Lasten künftiger Generationen gehen. Der neue Landesvorsitzende betonte ebenso, er wolle „mehr Stachel im Fleisch der Partei sein“. „Wer sich dieser elementaren Frage entziehen will und eine Alternative im ewigen Schulden machen sieht, der hat seinen Stachel schon längst abgelegt.“, fügte Benjamin Weiß, Mitglied des Landesvorstandes der GJH, an. Die Grüne Jugend Hessen setzt sich für eine über den Konjunkturverlauf atmende Schuldenbremse ein. In schlechten Zeiten sollen Defizite möglich sein, die in guten Zeiten zurückgezahlt werden.