„Es entspricht nicht den Tatsachen, dass die Grüne Jugend Hessen Anzeige gegen die Frankfurter Eintracht erstattet hat!“, darauf weisen Kaya Kinkel und Benjamin Weiß, Landesvorsitzende der Grünen Jugend Hessen, hin. „Wir haben in einem offenen Brief darauf hingewiesen, dass das Hessische Feiertagsgesetz veraltet ist und auf den Prüfstand gehört. Natürlich gönnen wir jedem Fußballfan am Sonntag seinen Spaß.“, erklären die beiden. In dem Brief hieß es wörtlich: „Unser Zielrichtung (…) ist nicht gegen den Fußball und schon gar nicht gegen die Eintracht gerichtet. Unsere Zielrichtung ist vielmehr, einen breiten Konsens darüber zu erreichen, dass das Feiertagsgesetz nicht mehr zeitgemäß ist und daher eine gesellschaftliche Debatte über eine nötige Novellierung des Feiertages angestoßen werden sollte.“ Dies hatte der Frankfurter Sportdezernent Markus Frank (CDU) zum Anlass genommen dem Verein Eintracht Frankfurt auf die Rechtslage hinzuweisen und mitzuteilen, dass bei einem Verstoß ein Ordnungsgeld droht.
„Wir wollen erreichen, dass jeder Bürger selbst entscheiden kann, wie er seinen Tag gestaltet, und nicht durch ein überaltetes Gesetz aus 1952 am Besuch eines guten Fußballspiels gehindert wird.“
Die Grüne Jugend Hessen hat der Frankfurter Eintracht für das Spiel die Daumen gedrückt, einige Mitglieder des Landesvorstandes waren im Stadion dabei und haben mitgefiebern. „Auch in Zukunft werden wir uns dafür einsetzen, dass das Hessische Feiertagsgesetz in der bisherigen Form für alle Mal in den Archiven verschwindet.“, erklärten die Vorsitzenden.